Barrieren in der Schule abbauen

So können sich autistische Kinder in der Schule wohler fühlen und besser lernen

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Im vom Bundesbildungsministerium geförderten Projekt „Diagnose von Barrieren für autistische Schüler*innen in inklusiven Schulen (schAUT)“ hat ein Forschungsteam um Professorin Vera Moser, Stephanie Fuhrmann und  Professor Michel Knigge untersucht, welche Barrieren Kinder im Schulalltag und beim Lernen so behindern können, dass sie die Schule nicht gerne besuchen oder sie nicht die Schulabschlüsse erreichen, die sie erreichen könnten.

Die neurologogische Struktur von autistischen und nicht-autistischen Kindern unterscheidet sich nicht in Art und Aufbau, aber im Hinblick auf Sensitivität. Deshalb können autistische Kinder in nicht-autistisch geprägten Umgebungen auf Schwierigkeiten treffen. Ein positives Miteinander, das von Respekt und Achtung der Verschiedenheit aller sowie von Neurodiversität geprägt ist, ist hierbei sehr wichtig, da ansonsten Umwelt und Mitmenschen schnell selbst zur Barriere werden können.

Das Ziel von schAUT war es, zu einem konstruktiven Umgang mit diesen Barrieren beizutragen. Zu diesem Zweck haben die am Projekt beteiligten Personen aus Praxis und Wissenschaft einen Barrierefragebogen entwickelt, der in der Schule eingesetzt werden kann. Er macht sichtbar, welche Situationen in der Schule für Schülerinnen und Schüler zur Barriere werden können. Ergänzt wird er durch einen Leitfaden mit fundierten Erkenntnissen zum Phänomen Autismus sowie praxisbezogenen Empfehlungen zur Reduktion bestimmter Barrieren. Um die Anwendung des Barrierenfragebogens und die anschließenden Schulentwicklungsmaßnahmen zu erleichtern, hat das Projekt außerdem eine digitale Fortbildung konzipiert.

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