Fortbildung am 30.01.2020 in Eberswalde: "Trauma" was ist das?

"Trauma" was ist das? Sensibilisierung für die Arbeit mit (potenziell) traumatisierten Menschen

Viele Geflüchtete haben in ihren Heimatländern und/oder auf der Flucht existenziell bedrohliche Situationen erlebt. Einige von ihnen haben Traumata erlitten, die das Einleben in, den Schulalltag oder das Erlernen der deutschen Sprache sehr erschweren. Auch Menschen, die nicht geflüchtet sind, können an Traumafolgen leiden, die häufig nicht als solche erkannt werden und daher unbehandelt bleiben. Traumatisierung und deren Auswirkungen zu erkennen sowie im Arbeitsalltag kompetent und kultursensibel damit umzugehen, stellen besondere Herausforderungen dar.

Dieses kostenfreie Seminar richtet sich an Lehrer*innen, aber auch Schulsozialarbeiter*innen sowie alle anderen Personen, die dem System Schule angehören, mit potenziell von traumatischen Erlebnissen geprägten Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen arbeiten und sich eine grundlegende Orientierung sowie praktische Hinweise für den Arbeitsalltag wünschen.

Die Fortbildung bietet einen Überblick darüber, wie Traumatisierung entsteht und sich diese auf den Alltag (speziell den auf den Unterricht) auswirken kann. Zum praktischen Umgang mit Traumatisierung werden erste Hinweise und Empfehlungen gegeben, die bei Bedarf in weiteren Fortbildungsveranstaltungen vertieft werden können.

Referentin: Kristin Draheim, Regionalreferentin für Bildung und Integration der RAA Frankfurt/Oder

Wann und Wo? Donnerstag, 30.01.2020, Oberstufenzentrum Barnim II, Alexander-von-Humboldt-Straße 40, 16225 Eberswalde

Anmeldung unter der der Nummer 19R300101 über www.tisonline.brandenburg.de

Melden Sie sich bis zum 24.01.2020 verbindlich per Email an:

Elke Rosch e.rosch@raa-brandenburg.de