Mediensucht - erste Anzeichen erkennen - 2122FA0005 Dieser Kurs findet online statt. Sie können Ihn bequem von zuhause aus besuchen!

Medien vermitteln und beschleunigen Erfahrung. Was früher langsam, in kleinen Gruppen und in unmittelbarer Berührung menschlicher Sinne mit der Außenwelt geschah, passiert heute schnell, massenhaft und meist über Zeichen. WhatsApp, Facebook, Twitter, Instagram und Co. sowie Broadcast Lists, Chatrooms und Avatare überfordern aber nicht nur manche Erwachsene, sondern oft auch die Kinder und Jugendlichen selbst. Teure Technik kann zu Neid und Ausgrenzung führen, die unmittelbare Erreichbarkeit zu Cybermobbing und die Faszination der virtuellen Welten zu Rückzug, Einsamkeit oder aggressiven Durchbrüchen. In Zeiten des Lockdown war Digitalisierung aber andererseits für viele Kinder und Jugendliche die einzige Möglichkeit, Beziehungen aufrechtzuerhalten und für Institutionen die Chance, interaktive Kommunikationsstrukturen aufzubauen und zu testen.

Im Workshop wird sich mit Auswirkungen der so genannten "Sozialen Medien" auf die psychische Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Familien ebenso auseinandergesetzt wie mit Handlungsempfehlungen für Lehrkräften. Es werden insbesondere im zweiten Teil des Workshops konkrete Anzeichen für das Vorliegen von Problemen - vom "schädlichen Gebrauch" bis hin zum Vorliegen einer manifesten "Mediengebundenen Störung" - erarbeitet und Handlungsmöglichkeiten für Lehrkräfte aufgezeigt.
Dozent: Prof. Dr. med. Hubertus Adam
Zielgruppe: Lehrkräfte und Referendare
Ort: Webkonferenz-Tool BigBlueButton
Termin: Donnerstag, 05.08.2021,
9:00 Uhr - 15:00 Uhr
Kosten: kostenfrei
Hinweise: Es werden eine stabile Internetverbindung, Kamera und Mikrofon (am besten ein Headset) benötigt.

Die Anmeldung für einen Workshop berechtigt für die Teilnahme am gesamten Medientag, eine gesonderte Anmeldung ist nicht notwendig.